Flemming ist da!

Gerade ist mein Bilderbuch „Flemming – Ein Frosch will zum Ballett“ bei Ravensburger erschienen. Ich freue mich über die zauberhaften Illustrationen von Stefanie Reich!

„Flemming ist ein glücklicher Frosch. Bis eines Tages ein Schwarm Libellen an seinem Teich haltmacht, um zu tanzen. Wunderschön, wie sie schillern und sich zierlich im Wind wiegen! Für Flemming steht fest: Tanzen lernen, das will er auch! Doch die Libellen lachen ihn nur aus. Mit dem Moppel-Bauch? Und diesen knubbeligen Knien? Aber Flemming gibt nicht auf und übt und übt …“

Ein heiteres Buch über Mut, Willensstärke und das Überwinden von Grenzen

Herzensbuch

Wenn ein Herzensbuch endlich erscheint ist das für uns Autorinnen immer eine große Freude. Und genau diese Freude ist mir in der letzten Woche widerfahren. Mit der Post kamen bei mir nicht nur die langersehnten Belegexemplare an, sondern auch jede Menge Postkarten und Lesezeichen!

Die Geschichte von Jaron, der beim Spielen in Papas Grünkohlbeet plötzlich einen winzigen, giftgrünen, gepanzerten Ankylosaurus entdeckt, der – tatatatataaaa! – tatsächlich lebendig ist, habe ich im Jahr 2012 geschrieben, als ich gerade ins Schreibkontor eingezogen war und es weder den Namen Schreibkontor noch die Geschichtenfischer gab. Lange habe ich nach einem Verlag für dieses Kinderbuch gesucht und endlich hat es dann eine Heimat im Buch Verlag Kempen gefunden.

Die Illustrationen sind wieder, wie bei Drachen machen Krach, von Henriette Kröger .

Und in ersten Lesungen hat er sich auch schon bewährt, der kleine Knurps:

Das kommt dabei heraus

wenn Autorinnen sich einen neuen Schreibratgeber kaufen …
Doch am besten erzähle ich mal von Anfang an.
Auf der Leipziger Buchmesse wurde die Übersetzerin dieses Buches, Gesa Kunter, für den Sonderpreis Neue Talente 2018 nominiert. Am Stand des AKJ blätterte ich in dem Büchlein, war begeistert und kaufte es umgehend. Und nun versuche immer wieder ein paar von den darin vorgestellten Schreibübungen zu machen.
Gestern Abend lautete meine Aufgabe: „Schreibe ein Gedicht, dessen erste Zeile mit dem Wort „selten“ beginnt und dessen letzte Zeile mit dem Wort „niemals“. Gesagt, getan – herausgekommen ist in zwanzig Minuten (und überhaupt nicht weiter überarbeitet und korrigiert) eine Hymne auf all meine lieben Lübecker Kolleginnen.

Wer’s lesen mag, der lese:

Selten findet man Kollegen
(oder Frauen auch, na klar!),
die, wie ihr, ein solcher Segen,
solches Glück sind, und so rar!

Öfter möcht‘ ich mit euch sprechen
und Projekte planen auch.
Ihr kennt meine Stärken, Schwächen,
und steh ich mal auf dem Schlauch,

kann ich ohne Zagen fragen
und ihr ratet, frank und frei,
so dass ich mag Neues wagen,
ohne Besserwisserei.

Darum wünsch ich mir und hoffe,
dass ich niemals euch verscheuch‘.
Ihr liefert die schönsten Stoffe!
Niemals, niemals ohne euch!