Jede Menge Kunstwerke

Klipp&KlarDie Schüler der Grundschule Stapelfeld haben sich ganz offenbar durch die Bilder in den Büchern, die ich ihnen gestern und vorgestern vorstellen durfte, inspirieren lassen.
 

Die 2a war am Mittwoch mit mir auf den Planeten Atrox gereist und hatte dort Klipp und Klar  kennen gelernt. Gestern schenkten sie mir ihre Porträts der beiden kleinen Roboter.

Die dritten Klassen haben in ihrer Lesung Von der Idee zum Buch nicht nur erfahren, wie ein Buch entsteht, sondern sie haben auch die beiden Bilderbuchhelden Finsterstern und Funkelstein kennengelernt und sie dann in wirklich schönen Bildern verewigt.

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Außerdem gab es Dankesbriefe für die Autorin und einen „Schnappschuss“ von ihr in Aktion:

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Ein besonderes Bonbon

Stapelfeld_1Märzgab es für mich nach meinen heutigen Lesungen. Nachdem ich in der Grundschule Stapelfeld den ersten Klassen das Bilderbuch Drachen machen Krach vorgestellt und mit den zweiten Klassen das Bilderbuch Klipp und Klar – zwei Freunde tanzen aus der Reihe angesehen hatte, wollte ich meinen Koffer packen und wieder nach Hause fahren. Doch da marschierte plötzlich die 1a geschlossen in den Lesungsraum. Die Kinder hatten nach der Drachen-Lesung gemalt und geschrieben und wollten mir jetzt ihre Kunstwerke und ihre Briefe schenken. Klar, dass ich gerührt war! Es sind aber auch wirklich ganz besonders schöne Bilder dabei, oder?

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Die Deadline

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Dead-line so heißt, weil man sich ziemlich tot fühlt, wenn man sie erreicht. Und tatsächlich liegt man das eine oder andere Mal erschöpft mit dem Kopf auf der Computer-Tastatur, nachdem man im E-Mail-Programm auf „senden“ geklickt hat und der Text weg ist.

Aber eigentlich mag ich meine Deadlines. Es sind manchmal ziemlich viele, aber irgendwie ist doch jede Deadline gleich. Nur wegen ihr, quäle ich mich morgens aus dem Bett, ziehe „richtige“ Klamotten an und gehe ins Büro. Dort sitzt sie dann am Schreibtisch neben mir und fragt mich dauernd „Bist du schon fertig?“

Ich gucke sie böse an und sage ihr, dass sie noch nicht dran ist. Erst in einer Woche.

„Ja“, antwortet die Deadline, „aber was, wenn du es nicht rechtzeitig schaffst? Dann passieren schlimme Dinge!“

Ich grummele vor mich hin und sperre die Deadline in einen Schrank. Dann gucke ich Youtube-Videos, frage meine Mails ab und überrede die Büro-Kolleginnen mitten am Tag zu einem Kaffee. Einige von ihnen lehnen höflich ab. Die stehen offenbar total unter der Fuchtel ihrer Deadline.

Also setze ich mich wieder hin und bringe meinen Text zu Ende. Als ich die Deadline wieder aus dem Schrank lasse, ist sie erstmal beleidigt. Doch dann stellt sie fest, dass wir total im Zeitplan liegen. Alles ist pünktlich fertig und voraussichtlich werden keine schlimmen Dinge passieren.

Die Deadline ist begeistert. „Beim nächsten Projekt schicke dir meine Schwester“, sagt sie. „Die ist genau wie ich. Nur strenger.“

Warum Autorinnen genau wie Topmodels sind

Jeder kennt ja das Klischee von den Fotomodels, die im Winter draußen T-shirt-Fotos machen und im Sommer Aufnahmen von dicker Skibekleidung. Die Modelwelt braucht schließlich ein bisschen Vorbereitungszeit für die großen Kampagnen.

Bei uns Autoren heißen die großen Kampagnen „Buch“. Und genau wie T-shirts oder Skibekleidung haben auch Bücher einen Termin, an dem sie in den Handel gelangen. Das ist meistens im Herbst und im Frühjahr der Fall.

Selbstverständlich schreiben wir die Bücher für den Herbst nicht erst kurz vorher. Weihnachtsbücher zum Beispiel werden im Hochsommer erstellt oder sogar noch früher. Manchmal haben sie sogar länger als ein Jahr Vorlaufzeit. (In unserem Büro arbeitet eindeutig die Weihnachtsqueen, die letztes Jahr auf ihrem sommerlichen Boot saß und über Schneeflöckchen schrieb.)

Während Topmodels also entgegen der Saison Fotos machen, schreiben wir Autorinnen entgegen der Saison Texte. Wir sind also eigentlich genau wie Topmodels – nur dass wir weniger frieren und mehr Schokolade essen dürfen. Aber sonst: kein Unterschied!

Geschichtenfischertreffen

„Was macht Ihr eigentlich den ganzen Tag da oben unter dem Dach?“
Diese Frage kommt schon mal auf, wenn fünf Frauen in einem Raum arbeiten. Dabei ist die Antwort ganz einfach: arbeiten. Viel, konzentriert und jede für sich. Leider kommt es sehr selten vor, dass wir komplett sind. Eine oder zwei fehlen eigentlich immer.
Umso wichtiger sind uns unsere regelmäßigen Kaffeetreffen. Dann besprechen wir alles mögliche: vom Webauftritt bis zur Frage nach der Raumaufteilung oder wer mit dem Putzen dran ist. Das kann dann schon mal so aussehen:

GF